Ich habe schon früher über die Möglichkeit geschrieben, dass jemand bei einem Vaterschaftstest „schummelt“. Hier ist ein weiterer Standpunkt aus dem Blog Documents for Divorce.

„Aufgrund der Art der Probenentnahme bietet der gesetzliche Test natürlich ein nahezu betrugsicheres System, wenn ein neutraler und qualifizierter Dritter als Zeuge eingesetzt wird. Da beim DNA-Test zu Hause jedoch die Parteien für die Entnahme ihrer eigenen Proben verantwortlich sind, besteht die Möglichkeit, den Test zu betrügen. Dies kann geschehen, indem man die Probe einer anderen Person einreicht, was unweigerlich zu einem negativen Ergebnis führen wird. Diese Möglichkeit hat einige dazu veranlasst, die Zuverlässigkeit der Heimtests in Frage zu stellen.“

Autor Kevin Camilleri sagt, dass seiner Erfahrung nach die meisten Teilnehmer an Vaterschaftstests wirklich nur die Wahrheit wissen wollen. Das ist auch unsere Erfahrung.

„Aus wissenschaftlicher Sicht ist die Genauigkeit dieser Tests inzwischen fast eine Selbstverständlichkeit. Wenn der Vater, die Mutter und das Kind an dem Vaterschaftstest teilnehmen, wird ein ordnungsgemäß akkreditiertes und erfahrenes DNA-Testlabor eine Vaterschaftswahrscheinlichkeit von über 99,999 % angeben und damit die biologische Verwandtschaft bestätigen, oder alternativ eine Vaterschaftswahrscheinlichkeit von 0 % ausstellen und damit mit 100 %iger Genauigkeit den Ausschluss des angeblichen Vaters bestätigen.“

Er führt weiter aus, dass in dem seltenen Fall, dass jemand versucht hat, einen Vaterschaftstest zu „betrügen“, seine Bemühungen vom Labor leicht bemerkt werden und neue, nicht kontaminierte Proben genommen werden.

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Partner versuchen könnte, einen Test zu betrügen, können Sie sich den Ärger ersparen, neue Proben einzureichen.

  1. Sammeln Sie die Proben, wenn alle Testteilnehmer gleichzeitig anwesend sind, versiegeln Sie die Proben und schicken Sie sie selbst an das Labor.
  2. Lassen Sie die Probenentnahme von einem neutralen Dritten durchführen (z. B. einem Arzt oder einem Anwalt oder sogar einem Arbeitgeber). Lassen Sie den Dritten die Proben versiegeln und per Post an das Labor schicken.
  3. Beschaffen Sie einen „Legal Paternity Test“. Bei diesem Test erfolgt die Entnahme der Proben nach einem strengen Nachweisverfahren, das die Zulässigkeit der Ergebnisse vor Gericht gewährleistet.

Weitere Informationen zu legalen Vaterschaftstests finden Sie in unserem Hilfe-Center.

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